Evangelisch–Lutherische
St.-Nicolai-Kirchgemeinde Aue
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Herzlich Willkommen

Aktuelles

Die Maßnahmen, die die Verbreitung des Corona-Virus eindämmen sollen, treffen die Arbeit in unserer Kirchgemeinde empfindlich. So werden bis voraussichtlich 20. April keine Gemeindeveranstaltungen stattfinden können.

Aber wir sind eine Gemeinde und wollen auch in dieser Zeit zusammenstehen. Dabei können uns die modernen Kommunikationsmöglichkeiten eine Hilfe sein. Ich bitte Sie, regelmäßig unsere Internetseite aufzurufen. Wir werden diese verstärkt nutzen, um Ihnen aktuelle Informationen zu geben und auch Andachten und Gebete einstellen oder andere gute Impulse geben.

Es findet sich auf jeden Fall eine aktuelle Predigt zum Anhören unter der Rubrik Gottesdienst.

Es ist wichtig, dass wir  beten. Lassen Sie sich von den Glocken dazu einladen und beteiligen Sie sich an einer der verschiedenen Gebetsaktionen. Es wäre schön, wenn sich viele am täglichen Gebet um 20.20 Uhr beteiligen würden, das von der Evangelischen Allianz initiiert wurde.

Unser Pfarramt ist besetzt, persönliche Vorsprachen sollten aber unaufschiebbaren Angelegenheiten wie Bestattungsanmeldungen o.ä. vorbehalten bleiben.

Bitte nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail mit den Pfarrern oder Gemeindemitarbeitern Kontakt auf, wenn Sie Hilfe brauchen oder mit jemandem reden möchten. Die entsprechenden Adressen oder Rufnummern finden Sie auf dieser Seite.

Wir werden Sie darüber informieren, wann in welcher Form wieder Zusammenkünfte in unserer Kirchgemeinde möglich sind.

Gott ist unsre Zuversicht und Stärke,

eine Hilfe in den großen Nöten,

die uns getroffen haben.

Psalm 46,2

 

Gebet

Allmächtiger Gott, du bist unsere Zuflucht in dieser schweren Zeit. Dir dürfen wir uns nahen, auch jetzt, wo überall Abstand gehalten werden muss. Wir vertauen darauf, dass deine Hand uns festhält und uns sicher führen wird.

Wir sagen dir Dank für deinen Beistand, den wir bisher erleben durften. Wir sagen dir Dank dafür, dass es gute technische Möglichkeiten gibt, die uns helfen, in Kontakt miteinander zu bleiben.

Und wir sind dankbar, dass wir mit dem versorgt werden, was wir zum Leben brauchen.

Aber wir klagen dir auch die Not, die uns getroffen hat.

Herr, sieh doch, wie die ganze Welt durch dieses Virus wie gelähmt ist.

Herr, sieh doch, wie Menschen Angst haben, einsam sind und traurig.

Herr, sieh doch, wie manche um ihre Existenzgrundlage bangen.

Herr, sieh doch, wie das medizinische Personal und die Pflegekräfte in den Heimen bis an die Grenzen ihrer Kraft belastet sind.

Wir bitten dich um dein Erbarmen. Hilf uns doch in dieser Zeit.

Stärke alle, die jetzt vor besondere Herausforderungen gestellt sind, weil sie Berufe oder Ämter haben, die den Menschen dienen. Leite sie mit deiner Weisheit und schenke ihnen Kraft.

Wecke in uns Phantasie, dass wir Verbindungen halten, gute Worte sagen und einander Zeichen der Liebe geben. Lass auch die allein Lebenden immer wieder spüren, dass sie nicht vergessen sind.

Auch alle Familien befehlen wir dir an. Du weißt, dass es für manche nicht leicht ist, jetzt den ganzen Tag zusammen zu sein. Segne du das Miteinander und gib allen viel Geduld und Verständnis für einander.

Tröste die Traurigen und halte in unseren Herzen die Hoffnung lebendig.

Schenke es doch, dass wir bald wieder auch als Gemeinde zusammenkommen können.

Herr Jesus Christus, du bist für uns den Weg durchs Leiden bis zum Kreuz gegangen. Wir wollen in diesen Tagen bei dir sein. Segne uns alle Zeit, die wir mit dir verbringen. Und lass uns in unserer besonderen Situation Dinge neu erkennen, die uns bisher verborgen geblieben sind.          Amen

 

Hilfsangebote in Zeiten der Krise

Nützliche Internetadressen und Telefonnummern

DRESDEN - Durch die Kita- und Schulschließungen wegen der anwachsenden Corona-Pandemie sind Familien in Sachsen in ungewohntem Maße auf sich selbst gestellt.
Die Ausgangsbeschränkungen, das Homeoffice, die Kontaktsperre zu den Großeltern und zur Familie über den engen Bereich hinaus, stellen eine enorme Belastung für Familien dar. Mehrere Kinder unterschiedlichen Alters auf Dauer zu Hause zu haben kann zu Geschwisterstreitigkeiten und/oder Konflikte zwischen den Eltern führen.

Die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen Sachsen hat auf der Homepage aktuelle Hinweise eingestellt, die ständig aktualisiert werden - von finanzieller Unterstützung auf Bundes- und Landesebene bis hin zu Beratungsangeboten: 

https://eaf-sachsen.de/2020/03/24/aktuelle-hinweise-zu-covid-19 

https://www.eaf-bund.de/de/informationen/coronavirus_und_familienalltag 

 

Die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens hat Angebote von Kirchgemeinden und Einrichtungen gesammelt. Diese Seite wird ebenfalls ständig aktualisiert:

https://engagiert.evlks.de/mitteilungen/kirchliches-leben-in-zeiten-der-coronavirus-pandemie/  

 

Von Montag bis Freitag findet ein Abendgebet mit Landesbischof Tobias Bilz um 18:00 Uhr statt. Diesen Moment der geistigen Unterstützung finden Sie hier:

https://www.youtube.com/user/evlksachsen  

 

Häusliche Gewalt ist eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen, aber auch Männer können von häuslicher Gewalt betroffen sein. Die Erfahrungen der Frauenhäuser, der Beratungsstellen und der Polizei zeigen, dass es zu Familienfeiertagen verstärkt zu Konflikten bis hin zu eskalierenden Situationen kommt. Die aktuelle Situation ist vergleichbar damit. Das Hilfenetzwerk in Sachsen ist rund um die Uhr zu erreichen. Frauenschutzhäuser und -wohnungen können von Hilfesuchenden kontaktiert werden, die fast in allen Landkreisen Sachsen existieren. In Leipzig, Dresden und Plauen gibt es Schutzwohnungen für Männer. Die Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt beraten über weitere Hilfsangebote. Beispielsweise kann im Rahmen des Gewaltschutzgesetztes auch eine Wegweisung des Täters/der Täterin aus der gemeinsamen Wohnung erfolgen.

   https://www.gleichstellung.sachsen.de/gewaltschutz

 

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 0800 116 016

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123

Elterntelefon: 0800 11 0 550

Kinder- und Jugendtelefon: 116 111

Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 22 555 30

Info-Telefon Depression: 0800 33 44 533

 

 

Ökumenisches „Corona-Seelsorgetelefon“ geschaltet

Übers Telefon von Montag bis Freitag von 9:00-18:00 Uhr erreichbar

DRESDEN – Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Beraterinnen und Berater der Ev.-Luth. Landeskirche, des Bistums Dresden-Meißen und der Diakonie Sachsen haben ein ökumenisches „Corona-Seelsorgetelefon“ organisiert. Die geschulten Seelsorger werden ab nächster Woche, Montag, 30. März, mit einer zentralen Telefoneinwahl von montags bis freitags von 9.00 bis 18:00 Uhr erreichbar sein. Sie wollen mit diesem Angebot den Dienst der bestehenden TelefonSeelsorge ergänzen und auf Fragen eingehen, die möglicherweise in den Tagen und Wochen der Corona-Pandemie aufbrechen und unruhig machen.

So könnten Fragen besprochen werden, wie: Was trägt in diesen Tagen, wo wir selbst und die Welt um uns herum im Krisenmodus sind? Wie kann ich mit meinen Befürchtungen und Ängsten klar kommen und doch auch zuversichtlich sein? Wie finde ich mich zurecht mit dem Alleinsein und den Kontaktbeschränkungen? Was nährt meinen Glauben in dieser Zeit, wo öffentliche Gottesdienste und das persönlich vielleicht gewohnte und geschätzte Gemeinschaftsleben in der Kirche nicht möglich sind? Was hat überhaupt Gott mit dem Ganzen zu tun?

Da eine Seelsorge von Angesicht zu Angesicht in dieser Ausnahmesituation mit ansteigenden Fallzahlen und Einschränkungen in der Begegnung kaum möglich ist, haben sich die bisher 60 erfahrenen Seelsorger und Berater auf dieses Angebot verständigt. Die seelsorgerliche Beratung richtet sich an Erwachsene jeden Alters und Geschlechts, mit oder ohne Kirchenzugehörigkeit. Unter der Telefonnummer 0351 / 89692890 kann man anrufen und findet dann ein offenes Ohr und Herz bei einer Gesprächspartnerin oder einem Gesprächspartner. Ein abgestimmter interner Dienstplan sorgt für die Besetzung des Telefons.

Für alle Nutzer des Seelsorgetelefons entstehen nur die normalen Telefonkosten, die auch sonst bei der Anwahl einer Dresdner Festnetznummer zu tragen sind (bei Flatrate entstehen keine weiteren Kosten). Die Inanspruchnahme der Seelsorge ist anonym möglich und unterliegt der von den Kirchen auferlegten Schweigepflicht. Die Seelsorger und Berater laden ein und ermutigen, sich mit Fragen und Nöten an sie zu wenden oder diese Möglichkeit anderen Menschen weiterzusagen.